Synonyme: Laparoskopie, explorative Laparoskopie
Die Bauchspiegelung, medizinisch Laparoskopie, ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem die Bauchhöhle mit einer kleinen Kamera untersucht wird. Dabei können je nach Situation auch Gewebeproben entnommen oder Veränderungen direkt behandelt werden.
Eine Bauchspiegelung kommt zum Beispiel infrage, wenn Beschwerden bestehen, die Ursache unklar ist, oder wenn eine Behandlung geplant werden soll. Bei Endometriose kann sie zur weiteren Abklärung und Therapie eingesetzt werden.
Vor einer Bauchspiegelung ist die Bildgebung oft wichtig, insbesondere ein MRT des Beckens bei Verdacht auf ausgedehnte oder tief infiltrierende Endometriose. So lässt sich besser einschätzen, welche Regionen betroffen sein könnten und wie ein Eingriff geplant werden sollte.
Die Bauchspiegelung kann zeigen, ob sichtbare Herde, Verwachsungen oder Organbeteiligungen vorliegen. Für viele Patientinnen ist sie vor allem dann relevant, wenn nach der Bildgebung noch Fragen offen sind oder eine operative Behandlung erwogen wird.
Wenn vor einer möglichen Bauchspiegelung unklar ist, was in der Bildgebung wirklich zu sehen ist, kann eine radiologische Zweitmeinung helfen, die Situation besser einzuordnen.
Medizinisch geprüft von Dr. med. D. Schroth, Facharzt für Radiologie · Zuletzt aktualisiert am 8. März 2026