Biochemisches Rezidiv bei Prostatakarzinom


Synonyme: PSA-Anstieg nach Therapie, biochemical recurrence


Biochemisches Rezidiv bedeutet, dass der PSA-Wert nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung (z.B. Operation oder Bestrahlung) wieder ansteigt. Das ist ein Hinweis darauf, dass Tumorgewebe erneut aktiv sein kann, ohne dass die Lokalisation bereits klar ist.

Warum ist die Lokalisation entscheidend?

Die Therapieplanung hängt davon ab, wo die Ursache des PSA-Anstiegs liegt: Lokalrezidiv im Becken, Lymphknotenbefall oder Fernmetastasen. Bildgebung soll diese Frage beantworten, bevor weitere Schritte festgelegt werden.

Welche Bildgebung ist häufig hilfreich?

In vielen Konstellationen wird eine PSMA-PET/CT eingesetzt, weil sie kleine Tumormanifestationen sensitiver darstellen kann. Entscheidend ist eine strukturierte Befundung mit plausibler anatomischer Zuordnung.

Was wird in der Befundung geprüft?

Wichtig sind die konsistente Einordnung jeder Läsion, CT-Korrelation, Alternativerklärungen und eine klare Zusammenfassung der Befundverteilung. Die Aussagekraft ist immer im klinischen Kontext zu interpretieren.

Bei biochemischem Rezidiv sind Befunddetails oft therapieentscheidend. Eine Zweitmeinung kann helfen, unsichere Läsionen sauber zu klassifizieren und die Konsequenzen nachvollziehbar abzuleiten.

Mehr zur Zweitmeinung bei PSMA-PET/CT und Rezidivsuche erfahren

Medizinisch geprüft von Dr. med. D. Schroth, Facharzt für Radiologie · Zuletzt aktualisiert am 10. Februar 2026

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