Prostatitis


Synonyme: Entzündung der Prostata, Prostataentzündung


Prostatitis beschreibt entzündliche Veränderungen der Prostata. In der Bildgebung ist sie relevant, weil sie in der mpMRT teilweise tumorähnliche Muster erzeugen kann und dadurch die Einordnung erschwert.

Warum ist Prostatitis in der mpMRT ein Fallstrick?

Entzündliche Areale können Signalveränderungen in T2 und Auffälligkeiten in DWI/ADC zeigen. Je nach Ausprägung kann das zu einer zu hohen oder uneinheitlichen PI-RADS-Einstufung beitragen.

Was wird in der Befundung geprüft?

Radiologisch wird auf Muster, Ausdehnung, Symmetrie, Zonenzuordnung und Konsistenz über die Sequenzen geachtet. Entscheidend ist, ob die Bildzeichen eher zu Entzündung passen oder ob Kriterien vorliegen, die eine gezielte Abklärung stützen.

Was bedeutet das Ergebnis?

Eine bildgebungsbasierte Einordnung ersetzt keine klinische Bewertung. Symptome, Laborwerte und Verlauf beeinflussen die Interpretation wesentlich. Gerade in Grenzfällen ist die Aussagekraft stark von Bildqualität und Erfahrung abhängig.

Wenn Prostatitis als Erklärung im Raum steht, ist eine strukturierte Zweitmeinung hilfreich: klare Kriterien, Abgrenzung zu BPH-Knoten und nachvollziehbare Aussage zur Belastbarkeit der Einordnung.

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Medizinisch geprüft von Dr. med. D. Schroth, Facharzt für Radiologie · Zuletzt aktualisiert am 10. Februar 2026

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