Leberadenom


Synonyme: hepatozelluläres Adenom


Leberadenome sind seltene, gutartige Tumoren der Leber, die überwiegend bei jüngeren Frauen auftreten. Sie stehen häufig im Zusammenhang mit hormonellen Faktoren wie der Einnahme oraler Kontrazeptiva.

Wann wird eine Bildgebung durchgeführt?

Leberadenome werden meist als Zufallsbefund entdeckt oder bei der Abklärung einer zunächst unklaren Leberläsion diagnostiziert. Das MRT mit Kontrastmittel ist die wichtigste Methode zur Differenzierung.

Wie wird ein Leberadenom befundet?

Radiologisch werden Größe, Kontrastmittelverhalten, Fettanteile und Blutungszeichen beurteilt. Bestimmte Subtypen lassen sich bildgebend voneinander abgrenzen, andere bleiben Grenzfälle.

Was bedeutet der Befund?

Leberadenome sind zwar an sich gutartig, können jedoch ein relevantes Blutungsrisiko haben. Ab einer bestimmten Größe oder bei entsprechenden Risikomerkmalen kann eine operative Therapie empfohlen werden.

Eine genaue radiologische Einordnung bei Leberläsionen ist entscheidend für die Planung des weiteren Vorgehens. Lassen Sie deshalb Ihre Bilder durch spezialisierte Radiologen prüfen, um unnötige Eingriffe zu vermeiden.

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Medizinisch geprüft von Dr. med. D. Schroth, Facharzt für Radiologie · Zuletzt aktualisiert am 8. Februar 2026

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