Synonyme: KHK, Herzkranzgefäßerkrankung
Koronare Herzerkrankung (KHK) beschreibt eine Verengung oder Verkalkung der Herzkranzgefäße. Dadurch wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was zu Brustschmerz oder Luftnot führen kann.
Eine Herz-CT oder Herz-MRT wird empfohlen, wenn der Verdacht auf eine Durchblutungsstörung besteht. Je nach individueller Wahrscheinlichkeit und vorliegenden Risikofaktoren ist das eine oder das andere Verfahren zur Abklärung besser geeignet. Nur bei sehr starkem Verdacht oder akutem Herzinfarkt sollte direkt eine invasive Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden.
Radiologen beurteilen Verkalkungen, Gefäßverengungen und den Blutfluss. Im MRT lässt sich die Herzmuskelvitalität darstellen, um Narben oder Ischämien zu erkennen.
Je nach Schweregrad kann die KHK medikamentös, durch Stentimplantation oder Bypass-Operation behandelt werden. Die Bildgebung hilft, unnötige Eingriffe zu vermeiden und den Verlauf zu überwachen.
Bei der Abklärung einer KHK ist wichtig, ob eine Verengung wirklich relevant ist und wie sicher sie im CT oder MRT beurteilbar ist. Lassen Sie Ihre Koronar-CT oder Stress-MRT unabhängig prüfen, um Über- oder Unterbehandlung zu vermeiden.
Medizinisch geprüft von Dr. med. D. Schroth, Facharzt für Radiologie · Zuletzt aktualisiert am 9. Februar 2026