Hämangiom


Synonyme: Blutschwämmchen, Leberhämangiom, Wirbelkörperhämangiom


Ein Hämangiom ist eine gutartige Gefäßneubildung, die meist zufällig in der Leber oder Wirbelsäule entdeckt wird. In der Regel verursacht sie keine Beschwerden und benötigt keine Behandlung.

Wie wird ein Hämangiom erkannt?

Charakteristische Merkmale im MRT oder CT ermöglichen eine sichere Diagnose: typisches Kontrastmittelmuster in der Frühphase und homogene Füllung im Verlauf. In der Wirbelsäule zeigt sich häufig ein sogenanntes „Polka-Dot“-Muster.

Wann ist eine Kontrolle sinnvoll?

Bei typischem Erscheinungsbild reicht meist eine einmalige Dokumentation. Nur wenn das Muster untypisch ist oder sich Symptome entwickeln, kann eine Kontrolluntersuchung hilfreich sein.

Eine Zweitmeinung ist dann sinnvoll, wenn ein Befund nicht eindeutig als Hämangiom erkennbar ist. Eine strukturierte Zweitbeurteilung hilft, typische Muster gutartiger Leberveränderungen sicher zu erkennen und Grenzfälle klar einzuordnen.

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Medizinisch geprüft von Dr. med. D. Schroth, Facharzt für Radiologie · Zuletzt aktualisiert am 8. Februar 2026

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